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Wilde Wolken

Wilde Wolken’ ist ein Begriff aus dem Ch’an (Zen). Damit ist eine Gruppe von Ch’an-Menschen gemeint, die sich keiner Schule und keiner Theorie zugehörig fühlen, sonder ihren eigenen Gedanken folgen.

Doch sie denken nicht einfach, was sie denken wollen, sondern sie suchen dabei stets in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit zu sein. Kein Wunder, dass sie mir absolut sympathisch sind.

Um der zu sein, der ich bin, muss ich erst einmal wissen, wie ich bin. In meinem Leben habe ich viel Ballast angesammelt, und den gilt es loszuwerden. Es beginnt mit unserer Familiengeschichte. Damit fängt es an.

Diese Geschichte ist für mich nicht bindend – wenn ich sie erkannt habe. Habe ich sie nicht erkannt, kann ich mich auch nicht dafür oder dagegen entscheiden, sondern lasse es weiter im Unbewussten in mir werkeln. Kenne ich sie hingegen, habe ich auch die Möglichkeit, mich zu entscheiden, ob ich der Familienideologie folgen oder nicht.

Das ist der erste Schritt. Der nächste ist, die Prinzipien des Lebens zu erkennen, zu verstehen und auch noch anzuwenden. Was gar nicht so einfach ist, denn ich muss genau wissen, wie ich das zu erkennen suche.

Über dieses Lebensthema will ich hier schreiben. Der Einfachheit halber nehme ich meine eigene Geschichte als Vorlage. Vielleicht interessiert es ja die und den einen oder anderen.

Besonders würde es mich freuen, wenn meine Töchter und später auch meine Enkel sich für diese Gedanken interessieren.