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Gedankeninhalte

Sie haben zwar keine Form und auch keine Substanz, doch sie sind real. Die Frage ist nur, ob ich auch die Offenheit habe, die ich brauche, um sie zu bemerken. Ich darf also nicht zu sehr mit meinen eigenen Ansichten und Absichten beschäftigt sein.

Das übliche Urteilen und Beurteilen verhindert wie ein massives Bollwerk, dass ich fremde Gedankeninhalte wahrnehme. Das Dumme ist nur, dass meine eigenen Gedankeninhalte dann aber nicht hinter dem Bollwerk verborgen bleiben, nein, sie gehen hinaus in die Welt und suchen Verbündete.

Denke ich in diesem Sinn positiv, suchen sich meine Gedankeninhalte entsprechende andere und fangen mit ihnen an zu tanzen. Denke ich negativ, dann passiert das Selbe. Es liegt also an mir, welche Gedankeninhalte ich in die Welt entlasse.

Viel wichtiger als andere Gedankeninhalte wahrzunehmen ist es, mir meiner eigenen Gedankeninhalte bewusst zu sein. Was ich denke, ist in der Welt.

Veröffentlicht in Gedanken I