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Umsetzung

Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wurde. Dieser Geist ist Urgrund aller Materie.
Max Planck

Was zu tun ist

Durch die Quantenphysik wissen wir definitiv (denn es ist unter Beweis gestellt!), dass die Welt ganz anders ist, als wir sie uns bisher immer dachten. Daher ist es unsinnig zu sagen, sie sei ‚verrückt‘, den tatsächlich ist sie alltäglich. Verrückt ist allenfalls die Tatsache, dass wir vielfach noch einem falschen Weltbild anhängen.

Vorstellungen aufgeben

Es zwingt uns, Vorstellungen von unserer Welt zu überdenken: Was ist eigentlich real? Wie können wir das Wesen der Dinge erkennen? Wie organisieren wir unser Konzept von Raum und Zeit? Von Ursache und Wirkung? Von dem, was ist?

Wesentliche Fragen

Der Welle-Teilchen-Dualismus, in dem zwei eigentlich unvereinbare Eigenschaften in ein und demselben Phänomen zutage treten, ist ein Grundrätsel der Quantenmechanik – und ein Hinweis darauf, dass auch wir selbst ganz offensichtlich anders sind als wir denken. Würde ich beispielsweise ganz anders denken, wenn ich eine andere Denkstruktur hätte? Das sind die Fragen, denen wir nicht nachgehen sollten, sondern müssen, wollen wir uns selbst verstehen.

Sehen, was ist

Niels Bohr hat sehr richtig erkannt, dass , wir nicht definieren können, was ist, sondern nur, was wir darüber sagen können. Nichts ist, was es zu sein scheint. Das betrifft nicht nur den Stuhl, auf dem ich sitze, sondern auch mich selbst.

Vermeintliche Festlegung

Treten viele Quantenpartikel mit der Umgebung in Wechselwirkung, scheinen sie ihre Quanteneigenschaften zu verlieren. Doch das tun sie nicht, jedenfalls sehe ich das so, es sind einfach derart viele, dass es nicht mehr möglich ist, ein einziges Element zu beobachten und wahrzunehmen. Die Wirklichkeit ist daher nur scheinbar festgelegt.

Ursache – Wirkung

Ein Punkt, der auch den 14. Dalai Lama zum Grübeln brachte ist die Tatsache, dass es nachweislich objektiven Zufall gibt. Eine klare Ursachen-Wirkungs-Kette gibt es nur bei der Vergangenheitsbetrachtung, nicht aber bei dem Blick in die Zukunft. Daher ist es unsinnig zu glauben, man könnte die Zukunft voraussagen. Eine grundsätzliche Grenze kausaler Erklärbarkeit, wie Anton Zeilinger sagt.

Information

Was aber lässt ein Teilchen sich so verhalten, wie es das tut? Es folgt der ihm zur Verfügung stehenden Information – was immer das ist, denn Information, wie wir sie verstehen, ist es sicher nicht – oder es macht, was es will. Ohne Grund. Also bin ich bedacht, dem auf mich einströmenden Informationsfluss sehr achtsam zu begegnen.

Und ich?

Ich selbst bin natürlich auch ein quantenphysikalischer Prozess, ein Phänomen, das es nur für den Wahrnehmenden, aber nicht wirklich gibt. Nur ein Phänomen, wie der Regenbogen. Daher „übertrage“ ich quantenphysikalische Erkenntnisse nicht einfach so auf mich selbst, sondern denke über die fundamentalen Fragen nach, die sie aufwerfen.

Selbstorganisation

Eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben ist die Fähigkeit zur Selbstorganisation, die sich jedoch nur unter ganz spezifischen Bedingungen ereignet. Vor allem darf es da kein ‚Ich‘ geben, das etwas erreichen will, indem es darüber nachdenkt. Dann passiert es nämlich nicht. Selbstorganisation findet alleine im Zustand des Flow statt.

Daher ist die wirklich interessante Frage, wie ich einen möglichst dauerhaften Flow-Zustand erreichen kann.

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