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Begründung

„Die Grundgesetze des Universums sind einfach, aber weil unsere Sinne begrenzt sind, können wir sie nicht begreifen. Es gibt ein Muster in der Schöpfung.“
Albert Einstein

Wie wir denken spielt eine immer größere Rolle

In dem Augenblick, in dem die Menschen begannen, Werkzeuge zu nutzen, spielte der lebendige Faktor, also das Denken des Menschen selbst, eine immer größere Rolle. Damit wurde die Komplexität des Lebens offensichtlich, was jedoch nicht bedeutet, dass die Menschen es auch alle wahrgenommen hätten.

Mechanisches Denken

In dem Augenblick, in dem man mechanische Strukturen nicht nur erkannte, sondern auch zu nutzen lernte, begannen viele Menschen ihre Denkstrukturen genau danach auszubilden. Sie lernten zu denken, wie die Dinge funktionieren, die sie nutzen.

Komplexes Denken

Seit wir dabei auch quantenphysikalische Prozesse nutzen, ist vielen sozusagen durch die Hintertür auch die damit einhergehende Komplexität bewusst geworden. Und die macht es eben erforderlich, mit ganz anderen Strukturen zu denken.

Denkstrukturen

Es geht also nicht darum, etwas anderes zu denken, sondern mit anderen Denkstrukturen zu denken. Wenn ich erkenne, dass ich in einem Feld des Möglichen bin, dann denke ich anders, als wenn ich glaube, in einer Welt zu leben, in der alles seinen festen Platz hat.

Fantasy hilft

Ich denke es fiel mir relativ leicht, mich darauf einzulassen, da ich schon immer eine ziemlich Affinität zu Geschichten und Tagträumen hatte. Ein Bekannter sagte einmal über mich ich sei ein ‚Borderliner’, ein Grenzgänger. Ich glaube, das ist ‚mein‘ Kapital, denn das lässt mich über das Bekannte hinaus zu denken. Ein Grenzgänger hat sozusagen beide Welten im Blick, die reale und die mögliche. Mich darauf einzulassen hat mir weiter geholfen.

Fakten

Es geht dabei um ganz konkrete Fakten, die man sich durch konsequentes Denken leicht erschließen und die man dann auch verifizieren kann. Das Dumme ist nur, und das macht es scheinbar so schwierig, sich damit zu beschäftigen, das Dumme ist nur, dass das das bisherige Weltbild der meisten Menschen zum Einsturz bringt, einfach, weil es der Wirklichkeit nicht entspricht.

Aufbau

Erst einmal geht es darum, wie ‚Dinge‘ aufgebaut sind. Da begegnet mir die erste Hürde. Ich selbst wie der Computer, auf dem ich gerade schreibe, sind identisch aufgebaut, nämlich aus Molekülen und die wiederum – ja aus was eigentlich? Denn wir wissen ja, dass wir eigentlich (!!) aus nichts bestehen, jedenfalls aus nichts, das wir wahrnehmen könnten.

Anders, als ‚man‘ immer dachte

Schon die Philosophen der Griechen suchten die Frage zu beantworten, was denn der Stoff ist, aus dem das Universum besteht. Heute wissen wir zumindest, dass es ganz anders ist, als wir bisher dachten, jedenfalls die meisten von uns. Wir, also die Wissenschaftler, fanden nämlich nichts. Das heißt nicht, dass da nichts wäre, sondern nur, dass nicht das da ist, von dem wir immer ausgingen, dass es da sein müsste.

Erkennen, was nicht ist

Wir finden also nicht, was wir dachten, dass es da wäre. Die Kunst besteht demnach darin nicht etwas zu suchen, sondern zu erkennen, was nicht ist. Und das gilt auch für uns selbst. Dafür bieten sich die Verneinungen Nagarjuna an: Nichtvergehen, Nichtentstehen, Nichtabbrechen, Nichtandauern, Nichteinheit, Nichtvielheit, Nicht-zur-Erscheinung-Kommen, Nicht-aus-ihr-Verschwinden. 

Die Welt auf den Kopf stellen

Es ist schon eine ordentliche Herausforderung, seine eigene Welt einfach einmal so auf den Kopf zu stellen. Doch genau darum geht es.

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