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Aufmerksamkeit

Was schaue ich an, wenn ich ein wie auch immer geartetes Problem habe? Früher habe ich immer sofort nach der passenden Lösung gesucht. Heute suche ich erst das eigentliche Problem zu erkennen.

Was mir bedauerlicherweise nicht immer gelingt. Die alte Gewohnheit „Ich weiß schon, was es ist!“ ist noch immer recht mächtig. Eine Folge deterministischen Denkens.

Ich kenne das auch aus dem Alltag. Beim Motorradfahren weiß ich, dass ich exakt dorthin fahre, wohin ich schaue. „Man folgt immer der Blickrichtung“ ist ein ehernes Gesetz und wehe, man hält sich nicht daran. Ein klarer Fall deterministischen Tuns. Wenn, dann. Nur so denke ich (idealerweise) nicht!

Was tue ich, wenn ich nicht auf die Mauer schauen will? Ich richte meine Aufmerksamkeit auf das richtige Schauen. Es ist ein perfektes Beispiel für die Gleichzeitigkeit dieser scheinbar unterschiedlichen Haltungen: Blickrichtung (linear) und Flow (komplex) fallen (idealerweise) zusammen.

Das Ganze erschließt sich mir nur durch beide Denkweisen gleichzeitig. Daraus folgt, dass meine Aufmerksamkeit gerichtet sein muss. Worauf, das lege ich durch meine Lebenshaltung fest.

Veröffentlicht in Gedanken I